Wo Geld Früchte trägt…

Mit den Überschüssen aus dem Verkauf fair gehandelter Waren unterstützen wir seit Jahren unterschiedliche Projekte.


Brasilien Fundacao Terra in Arcoverde-PE

Zusammen mit dem „Eine Welt Kreis Maria zur Höhe“ in Paderborn haben wir die „Patenschaft ANAWIM“ gegründet, um kontinuierlich die Fundacao Terra in Arcoverde Brasilien zu unterstützen.

In der Stadt Arcoverde im Nordosten Brasiliens kämpft Pater Airton Freire de Lima am Stadtrand in der „Müllstraße“ zusammen mit den Armen, deren Lebensgrundlage das Aussortieren von Müll und das „Steineklopfen“ ist, gegen Hunger und Not.

1995 konnte dort ein Altersheim mit 12 Plätzen eingerichtet werden, in dem die Älteren ihren Lebensabend ohne den täglichen Kampf um das Überleben verbringen können.

Eine wichtige Bedeutung im Projekt hat auch der Kindergarten, der im wesentlichen 2 Aufgaben erfüllt: Die Kinder erhalten regelmäßig eine für die Entwicklung wichtige Mahlzeit und die überwiegend alleinerziehenden Mütter können in der Zeit, in der die Kinder versorgt sind, ihren Lebensunterhalt durch Arbeit und Ausbildung sichern.

Doch das Geld zur Unterhaltung dieser Einrichtungen ist knapp.

Deshalb bat uns Pater Airton bei seinem ersten Besuch 1994 ihn möglichst regelmäßig mit Spenden zu unterstützen, damit die monatlich anfallenden Kosten für Ernährung, medizinische Versorgung und Lehrpersonal langfristig gedeckt werden können.

Aus diesem Grund haben wir die Aktion „Patenschaft ANAWIM“ gegründet. Schon mit 1€ pro Tag (= 30€ im Monat) können Sie einen Kindergarten- oder Altenheimplatz sichern.

Sie können uns unterstützen, indem Sie einen uns einen monatlichen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto des  Kaffeebohne e.V. IBAN DE98 4726 0307 0015 5205 01  überweisen.

Weitere Informationen: www.fundacaoterra.org.br

Hier finden Sie weitere Informationen aus dem Projekt: Aktivitäten der Fundação Terra 


Peru Prelatura de Caravelí – 
Hilfe für die Ärmsten

Die „Prelatura de Caravelí“ erstreckt sich – südlich von Lima – über ca. 300000 km2 von der Küste bis hinauf in die Anden, vom Meeresspiegel bis in ca. 5500 m Höhe. Dieses ist die ärmste Region Perus; die meisten Familien können weder für ausreichende Bildung noch Gesundheitsfürsorge und Ernährung ihrer Kinder sorgen; viele Kinder leiden an Unterernährung und können wegen zu hoher Kosten keine Schule besuchen. In vielen Orten der Prälatur Caravelí gibt es weder fließendes Wasser, noch eine Kanalisation oder Strom; es fehlen Krankenhäuser, Gesundheitsstationen, Schulen und Geschäfte zur Deckung der elementaren Lebensbedürfnisse.

U.a. durch unseren Weltladen-Mitarbeiter Edgar Rodriguez, der aus Peru stammt und heute in Paderborn lebt, stehen wir in direktem Kontakt mit dem dortigen Bischof Juan Carlos Vera Plasencia. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kümmert er sich insbesondere um die Kinder und Jugendlichen aus diesen ärmsten Regionen des Landes.

Bischof Juan Carlos Vera Plasencia bei seinem Besuch in unserem Weltladen in Paderborn im Mai 2014

Diese Projekte unterstützt der Kaffeebohne e.V. vor Ort:

Schulbildung
In den Anden lebende Kinder aus den ärmsten Familien sollen mit festen Schuhen, warmer Kleidung und Schulmaterialien ausgestattet werden. Außerdem sollen Schulküchen gefördert werden, damit die Kinder dort wenigstens einmal täglich eine warme Mahlzeit bekommen. Ohne diese Hilfen wäre für die meisten dieser Kinder ein Schulbesuch nicht möglich, weil die Schulwege häufig weit sind, durch unwegsames Gelände verlaufen und die Familien sich die Ausstattung und Versorgung der Kinder nicht leisten könnten.

Ernährung
In einem Bildungshaus der Prälatur Caravelí, das am Meer liegt, sollen ca. 250 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren für 2 ½ Monate ihre Ferien verbringen. Die Kinder stammen aus den ärmsten Familien der Andenregion, sind überwiegend unterernährt und krank bzw. schwach. In diesem Ferienaufenthalt erhalten sie eine gesunde Ernährung und werden medizinisch versorgt. Außerdem erhalten sie eine Grundausstattung mit Schulmaterialien, mit denen sie dann in ihre Heimatorte zurückkehren.